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Quo vadis, Trucker? Fachkräftemangel praktisch angehen!

BVWL-LogoDie strukturellen Probleme der Branche und speziell die Situation der fehlenden Fahrer sind nicht neu: steigender Wettbewerb unter den Dienstleistern, die Preise geraten immer weiter unter Druck, die Anforderungen der Verlader an das Speditions- und Fahrpersonal nehmen ständig zu.Termintreue, IT-Angebundenheit, Flexibilität für Sonderwünsche und nicht zuletzt die gesetzlichen und alltäglichen Anforderungen an Berufskraftfahrer haben sich deutlich erhöht. Zwar ist die technische Ausstattung der Fahrzeuge deutlich gewachsen, jedoch nicht immer nur zur Freude des Personals. Zugleich ist das Image der Branche im Keller.

Hier wollen wir ansetzen und folgende Fragen diskutieren: Warum gibt es immer weniger Bewerber um Berufskraftfahrerjobs und Ausbildungsstellen? Welche Anforderungen werden von den Unternehmen gestellt? Wie wünscht sich ein Berufskraftfahrer seinen Arbeitsplatz? Wie können wir eine höhere Bindung an das Unternehmen bewirken?

Unser Programm bietet die Möglichkeit, sich zu unterschiedlichen Schwerpunkten zu informieren und auszutauschen. Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmern Ansätze und Lösungsmöglichkeiten zu bieten, neue Wege in der Ausbildung von Berufskraftfahrern (z.B. im Verbund) zu beschreiten.

Die bewährte Kooperation, bestehend aus last mile logistik Netzwerk, den Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet sowie dem LogistikCluster. NRW, führt zum 9. Mal das BranchenForum ‚Personal in der Logistik‘ durch. Der Wettbewerb mit anderen Branchen um Personal, insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräfte- und Nachwuchsmangels, machen der Logistikbranche zunehmend zu schaffen. Das Thema Berufskraftfahrermangel ist und bleibt ein aktuelles Anliegen, dem wir uns in diesem Jahr mit einem Schwerpunkt widmen.

Flyer_BranchenForum Personal_2014

Autor
admin
Kommentare: ( 2 )
  1. Auch eine sehr spannende Branche. Gibt es irgendwo die Ergebnisse zu finden? Bezüglich des Fachkräftemangels – egal in welcher Branche, denken wir: Nicht länger hinnehmen, dass es so lange dauert, eine Stelle zu besetzen und in der Zwischenzeit Projekte und somit Umsätze nicht realisieren können. Riskieren Sie keine veraltete oder überarbeitete Kernbelegschaft – sondern einfach das Hybridmodell nutzen: Feste Mitarbeiter als Kernbelegschaft + Freelancer für zeitlich befristeten Einsatz auf Top-Niveau. Für weitere Infos schauen Sie gerne in unser Whitepaper: http://bit.ly/fachkraeftemangel-ade-projektwerk
    Mit freundlichen Grüßen aus Hamburg!

    1. Susanne Scherbaum

      Vielen Dank für den etwas anderen Ansatz. Die Ergebnisse aus 2012 finden Sie unter Zukunftsstudie 2012. Die ZF-Zukunftsstudie Fernfahrer 2.0 wird Anfang September veröffentlicht und dann freuen wir uns auf eine angeregte Diskussion auf der IAA in Hannover. Das Thema Freelancer lässt sich im Bereich Berufskraftfahrer aus meiner Sicht nur schwer, wenn nicht sogar gar nicht umsetzen, denn ohne Fahrerlaubnis und entsprechende Erfahrung in der Branche kann ein Spediteur niemanden einstellen. Wie sehen das die Spediteure unter den Lesern? Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Anmerkungen.

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