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Fokussiert auf die Zukunft

Sneak-Preview ZF-Zukunftsstudie

Sneak-Preview ZF-Zukunftsstudie FERNFAHRER am Truck Grand Prix

Wichtige Erkenntnisse für die Zukunft der Transportbranche – Exklusive Sneak Preview zur ZF-Zukunftsstudie FERNFAHRER 2.0

Es wird sich in der Transportbranche, Politik und bei den Menschen viel bewegen müssen, um dem Mangel an Berufskraftfahrern zu begegnen und die Rahmenbedingungen zu verbessern. Das geht aus den Mitte Juli präsentierten Zwischenergebnissen der ZF-Zukunftsstudie FERNFAHRER 2.0 hervor. Exklusiv für die an der Erstellung der Studie Beteiligten luden ZF Friedrichshafen AG, der ETM-Verlag und DEKRA zur traditionellen ZF-Speditionslounge ein – dieses Mal am Nürburgring. Den Rahmen der Veranstaltung bildete der internationale ADAC Truck-Grand-Prix – das Event der Nutzfahrzeugindustrie schlechthin.

Prof. Dr. Dirk Lohre

Prof. Dr. Dirk Lohre

Wie leistungsstark die Branche aufgestellt ist, demonstrierte nicht nur die grollende Motoren-Geräuschkulisse während des Race-Trainings, sondern auch der Vortrag des Studienleiters Prof. Dirk Lohre von der Hochschule Heilbronn. Allerdings – und das ist in seiner Präsentation ebenfalls deutlich geworden – steht die Branche vor entscheidenden Veränderungen, die in den nächsten Jahren umso stärker zum Tragen kommen werden. Ein Umdenken wird aber auch in den Köpfen der Menschen – vor allem des Fahrpersonals und der Spediteure notwendig sein, um die kritischen Aspekte wie Nachwuchsproblematik und steigenden Konkurrenzdruck adäquat zu lösen.Bei der Fortsetzung der erstmals in 2012 durchgeführten Studie standen nicht nur die Experten- und Fahrerbefragungen, sondern insbesondere auch die Stimmen der Nachwuchsfahrer – sprich Auszubildende zum Berufskraftfahrer – im Vordergrund. Auch hier zeigte Prof. Lohre einen enormen Veränderungs- und Handlungsbedarf auf. Bei der anschließenden Diskussionsrunde konnten die Anwesenden die aus der Sneak-Preview gewonnenen Erkenntnisse auf den eigenen Verantwortungsbereich übertragen.

Rolf Hamprecht

Rolf Hamprecht, Spedition Hamprecht

Rolf Hamprecht, Geschäftsführer der Spedition Hamprecht, vertritt bei seiner Personaleinstellungspolitik die Ansicht, dass Berufsinteressenten sich zunächst ein Bild von dem Job machen sollten.

 

 

 

Man darf die Leute nicht mit Gewalt in eine Ausbildung reinzwängen, sondern sie vielleicht am Anfang auch mal acht Tage mitfahren lassen.

Diskutiert wurde vor allem auch über Themen wie die Flexibilisierung der Lenk- und Ruhezeiten. Einer der Gäste, der dieses Thema ganz besonders im Auge hat, war der belgische Polizist und Kontrolleur, Raymond Lausberg von der Autobahnpolizei Battice. Dahingehend gäbe es viele Ansatzpunkte um neue, verbesserte Rahmenbedingungen für die Branche aufzustellen, wo letztlich der Gesetzgeber auch gefragt ist.

Joachim Fehrenkötter

Joachim Fehrenkötter stellt seinen Standpunkt dar.

Joachim Fehrenkötter, Chef der gleichnamigen Spedition aus dem westfälischen Ladbergen hat während der Preview-Präsentation ebenfalls Erkenntnisse für seinen Betrieb gewonnen.

 

 

 

 

Es gibt sehr viele interessante Punkte, die man vor allem als Arbeitgeber beachten sollte,

sagte er.

Sneak-Preview ZF-Zukunftsstudie FERNFAHRER während des Truck Grand Prixs am Nürburgring

Die gesamte ZF-Studie FERNFAHRER 2.0 mit den Ergebnissen aus den Experten-, Fahrer- und Auszubildenden-Befragungen sowie die möglichen Zukunftsszenarien und Handlungsempfehlungen an die Politik und die Branche werden im September 2014 im politischen Rahmen in Brüssel und Berlin und auf der IAA-Nutzfahrzeuge präsentiert.

Autor
Jana Bronsch

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