Konzeption und Durchführung der Befragung

Berufskraftfahrer sind die Hauptakteure im Straßengüterverkehr. Daher bilden deren Einschätzungen über ihren Beruf eine wichtige Basis für die Identifizierung der zukünftigen Anforderungen im Straßengüterverkehr. Aufgabe der Berufskraftfahrerbefragung war es, wie bereits in der ersten Studie, die Einschätzungen des Fahrpersonals hinsichtlich ihrer Arbeitsbedingungen, ihren individuellen Berufsbewertungen und den Zukunftserwartungen zu fokussieren.

Foto: Karl-Heinz Augustin

Foto: Karl-Heinz Augustin

In Anlehnung an die erste Studie wurde wieder die Methodik der standardisierten Befragung gewählt. Hierfür wurde ein Fragebogen (zu sehen in unserem Download-Bereich) konzipiert, der in drei Teile gegliedert ist:

  1. Soziodemografische Daten
  2. Arbeitsumfeld und -bedingungen
  3. Zukünftige Entwicklung des Berufsbildes

Es wurde darauf geachtet, dass die Zeit für das Ausfüllen der Fragebögen etwa 15 Minuten beträgt, was durch einen Pretest sichergestellt wurde, der zudem noch weitere inhaltliche Hinweise lieferte.

Da kein Auswahlregister für Berufskraftfahrer existiert, wurden die Fragebögen über verschiedene Kanäle verteilt. Zum einen wurde der Fragebogen der Zeitschrift „FERNFAHRER“ (Ausgabe 5/2014) beigelegt. Zum anderen wurden die Fragebögen durch DEKRA und SVG an deren Weiterbildungszentren verteilt. Als dritter Kanal wurden deutschlandweit Speditionen, Ladungsverkehrs- und Systemverkehrskooperationen gebeten, die Fragebögen an ihre Fahrer auszugeben.
Der Rücklauf der Fragebögen
Die Gesamtzahl der – zumindest teilweise ausgefüllten – Fragebögen betrug 2.340. Es wurden aber nur solche Bögen in die Auswertung einbezogen, die mindestens zur Hälfte beantwortet worden waren. Damit verblieben 2.196 Fragebögen, die für die Analyse eingesetzt werden konnten.
Soziodemografische Daten
An der Befragung haben sich – ähnlich wie bei der ersten ZF-Zukunftsstudie 2012 – gut 98 % männliche und knapp 2 % weibliche Fahrer beteiligt. Das Durchschnittsalter der Befragten liegt bei 47 Jahren. Damit sind die Befragten im Durchschnitt ein Jahr älter als bei der ersten Studie. Der jüngste Fahrer war 19 Jahre und der älteste 79 Jahre.

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