Autor: Kathleen Kiefer

ZF-Zukunftsstudie: Weihnachtspakete auf der „letzten Meile“

ZF-Zukunftsstudie „Letzte Meile“: Wenn der Roboter das Weihnachtspaket bringt

Berlin/Friedrichshafen. Die Auslieferungsdrohne wird eher ein Nischendasein führen, aber fahrende Zustellroboter gehören in wenigen Jahren sowohl in Metropolen als auch in ländlichen Regionen zum Alltag. Das sind Ergebnisse der dritten ZF-Zukunftsstudie, die sich mit dem Thema „Logistik auf der letzten Meile“ befasst. Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) hat in einem 360-Grad-Ansatz Erwartungen der Endkunden, gesetzliche und räumliche Rahmenbedingungen sowie technische Trends und deren Auswirkungen untersucht.

Hochsicherheits-Truck

Der Technologiekonzern ZF treibt die Integration intelligenter Assistenzsysteme ins Nutzfahrzeug voran. Der ZF Innovation Truck 2016 wartet mit Schlüsseltechnologien fürs autonome Fahren auf. Er zeigt, was ZF im Hinblick auf Automatisierung, Vernetzung, Sicherheit und Elektrifizierung heute leistet.

Autonome Zusteller

Automobilhersteller brauchen mittlerweile ein gutes Timing, wenn eine Ansage in Sachen autonomes Fahren die Öffentlichkeit erreichen soll. Schließlich berichten die Medien fast täglich über neue Projekte und Visionen der Branche. Den Autobauern dürfte diese Medienpräsenz nicht immer gefallen.

Kandidat mit Zukunftspotenzial

Gerade erst hat Tesla im Masterplan Part Deux die Entwicklung eines Elektro-Lkw angekündigt, da präsentiert Daimler einen Lastwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse von 26 Tonnen, der den Nutzfahrzeughersteller auch in der schweren Gewichtsklasse in die elektrische Moderne katapultieren soll. Die Weltpremiere des Mercedes-Benz Urban eTruck wird zwar erst auf der IAA im September stattfinden. Die Presse durfte aber Ende Juli in Stuttgart schon mal einen Blick auf den Prototypen werfen.

Einfach ausdrucken

Große Trends im Fahrzeugbau werfen manchmal zuerst nur kurze Schatten. Die 3D-Drucktechnologie ist ein solcher Trend, auf den genau das zutreffen könnte. Die Entwicklungsabteilungen der Nutzfahrzeughersteller arbeiten längst mit 3D-Druckern, um Prototypen, Bauteile für Funktionstests und Modelle für den Windkanal herzustellen.
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